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7. Sonntag der Osterzeit: Mütterlichkeit!

In der Apostelgeschichte (Apg 1,15-17.20ac-26) hören wir, wie die Gemeinschaft der Apostel einen neuen 12. „Kollegen“, anstelle des Verräters Judas, durch Gebet und Los-Ziehung bestellt. Was ist die Aufgabe eines Apostels? Zeugenschaft über die Auferstehung Jesu abzulegen, diesen Glauben mit seinem ganzen Leben zu verkünden. MATTHIAS (=Geschenk Gottes) heißt der neue, 12. Mann im Apostelkollegium!  

Im ersten Johannes-Brief (1 Joh 4,11-16) geht es, wie könnte es auch bei Johannes, dem „Lieblingsjünger“, anders sein, über die Liebe und das Geliebt-Sein/Werden! Die Liebe Gottes zeigt sich im „Erlösungsgeschenk“ namens Jesus Christus, seinem geliebten Sohn! Das Bekenntnis zu Jesus zeigt den Menschen, in welcher, aus welcher (Liebes-)Beziehung wir Christinnen und Christen leben! Merken wir uns: „Wer in Gott eintaucht, taucht bei den Mitmenschen auf!“ – und umgekehrt natürlich auch!

Im Johannes-Evangelium (Joh 17,6a.11b-19) hören wir von den sogenannten „Abschiedsreden“ Jesu. Wir hören heute Jesus beten: Bewahre die Meinen in deinem Namen! Bewahre sie vor dem Bösen! Heilige Sie in der Wahrheit! Sende sie in die Welt! Kurzum: Jesus beten um Schutz und Segen für die, die ihn lieben, die ihm nachfolgen! Besonders betet Jesus um EINHEIT, damit wir Menschen/Christen uns nicht „auseinander-dividieren“!

Sind es nicht gerade unsere Mütter, die Einheit in unseren Familien stiften und (vor-)leben? Sind es nicht gerade die Mütter/Großmütter, die uns die Liebe Gottes erfahren lassen?

Foto: Muttergottes-Statue in Medjugorie, Peter Scheuchenegger, St. Valentin – Dankeschön!