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18. Sonntag im Jahreskreis: Lebensbrot!

Das Buch des „Auszuges“, das Buch Exodus (Ex 16,2-4.12-15) erzählt uns vom murrenden Volk. Es murrt gegen ihre Anführer Mose und seinen Bruder Aaron, weil sie Hunger und Durst haben. Es keimt sogar der Gedanke auf, dass es in der ägyptischen Sklaven-Schaft besser gewesen wäre. Gott lässt sein Volk in dieser hungernden Situation nicht allen: ER lässt das Manna-Brot vom Himmel ‚regnen‘, versorgte die Seinen mit Wachtel-Hühnern! Das Volk erlebt, unser Gott ist ein Gott der uns satt macht, ihnen Kraft gibt um den Weg ins gelobte Land fortsetzen zu können! Mahlzeit!  

Im Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Ephesus (Eph 4,17.20-24) schreibt er den Christen, dass es nicht mehr so weitergehen kann wie bisher! Paulus fordert die Gläubigen zu einer Änderung ihrer Blickrichtung auf: Schaut nicht auf die Fehler der Vergangenheit, sucht nicht die Schuld bei den Anderen! „Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist!“, so lesen wir. In der Taufe hat man uns das Taufkleid überreicht, es soll uns als Zeichen dienen, selbst als „anziehende“ Christen, gerecht und heilsam/heilig zu leben: Gabe/Geschenk und Aufgabe zugleich!

Im Johannes-Evangelium (Joh 6,24-35) hören wir wie die Menschenmassen Jesus SUCHEN! Warum suchen sie ihn? Wollen sie das „Wunderzeichen der Brot- Vermehrung“ noch einmal erleben? Jesus stellt klar: Gott schenkt Brot und Leben, Gott segnet die Menschen! Nicht Mose hat das Volk in der Wüste gespeist, erinnert sie Jesus. Es war ein Liebesbeweis Gottes an sein Volk! Wer zu Jesus kommt, der wird SATT auf allen Ebenen! Jesus ist der Einzige der unseren „Lebenshunger“ sättigen kann! Gehen wir zum IHM!

Foto: Fastfood-Lokal in Israel, 2010, M.S. – Jesus ist „Soul-Food“ …