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2. Sonntag der Osterzeit: „Herrgott“

In der Lesung aus der Apostelgeschichte, hören wir von den Zeichen und Wundern, die durch die Hände der Apostel, im Namen Jesu, geschehen sind! Es wird uns von einem euphorischen Aufbruch der „Jesus-Bewegung“ berichtet! Die Menschen waren berührt von diesem neuen Evangelium, von dieser neuen „Sprechweise“ über Gottes Liebe und Barmherzigkeit in der Person Jesus von Nazareth! Das Wirken der Apostel brachte Heilung! Und wir?

In der Offenbarung des Johannes hören wir von der Vision des alt-gewordenen Apostels auf der Insel Patmos. „Fürchte dich nicht!“, dieses Wort Jesu hört er in seiner Ohnmacht und Bedrängnis. In der Bibel sind apokalyptische Schriften immer Hoffnungsmotivationen! Auch uns gilt dieses Wort!

Im Johannes-Evangelium wird uns vom Apostel Thomas erzählt, der nicht dabei war, als Jesus den anderen Jüngern am Ostertag erschienen ist. Wo er gewesen ist, wäre interessant! War er auf Friedhöfen auf der Suche nach der Leiche Jesu? Brauchte er Abstand von der „Trauer-Gruppe“? Wo er war berichtet die Bibel nicht aber, dass er 8 Tage später wieder im Jüngerkreis war und dort den Auferstandenen als „Nachzügler“ erfahren darf, schenkte uns eines der schönsten und kürzesten Glaubensbekenntnisse: MEIN HERR & MEIN GOTT!

Foto: „Barmherzigkeit“ – im Bildungszentrum Passau, 2025, M.S.