7. Dezember: Fest des Hl. Ambrosius von Mailand (339-397): „Ein Gebet ist für mich wie der Honig der Bienen.“ Patron: Imker, Wachszieher u. Lebkuchenbäcker.
Von einem Baumstumpf erzählt uns der Prophet Jesaja (Jes 11,1-10) und davon, dass aus diesem „toten“ Stumpf ein FRISCHER, NEUER TRIEB, ein Reis, herauswächst! (vgl. Lied: Es ist ein Ros |= Reis | entsprungen) Ein beeindruckendes „Bild-Wort“. Gott setzt einen NEU-ANFANG. Der alte Baum stirbt, einer neuer ZWEIG der Hoffnung auf Frieden, zeigt sich! Achtung: Gott kommt nicht mit einem lauten Triumph-Schrei, sondern mit einem sehr leisen „SCHALOM!“ (= ganzheitliches Heil, Wohlfahrt und Ruhe)
„Durch den Trost der Heiligen Schriften sollen wir Hoffnung haben!“, so formuliert des der Apostel Paulus im Römerbrief (Röm 15,4-9). Um das Jahr 55 nach Christus, gab es noch keine „Pfarr-Gemeinden“, die Christen trafen sich in kleinen „HAUS-KIRCHEN“, in ihren Wohnungen. So verstehen wir auch die Worte des Paulus besser, jede Haus-Gemeinde gehört zum großen und ganzen, ZUSAMMENHALT ist gefragt, damals und heute!
„KEHRT UM! Denn: Das Himmelreich ist nahe!“, hören wir heute den Rufer in der Wüste, Johannes den Täufer, verkünden, so erzählt es uns Matthäus (Mt 3,1-12). Er geht gegen Scheinheiligkeit vor, kritisiert die religiöse Elite. WEIL Gott uns nicht fern ist, sondern NAHE, braucht es eine UMKEHR! Metanoia: griech. = UM-DENKEN, UM-FÜHLEN!
Foto: Christus, Grabmal im Petersdom in Rom, M.S.