Die Wüste wird JUBELN, das trockene Land JAUCHZEN und FROHLOCKEN! – so hören wir es hoffnungsvoll aus dem Mund des Propheten Jesaja (Jes 35,1-6b.10). Die schlaffen Hände sollen stark werden, die wankenden Knie gefestigt! – Was für großartige Zusagen, oder nur Utopie? Wenn die Menschen, Gott als den HERRN der Welt anerkennen, dann wird sich ALLES VER-ÄNDERN! Jesaja, ein Prophet der Hoffnung, sagt uns EWIGE FREUDE voraus! Es sind Trost- und Mut-Worte!
Vom geduldig sein, von der GEDULD, hören wir im Jakobus-Brief (Jak 5,7-10). Der Apostel Jakobus, ein Verwandter Jesu, beschreibt einen Landwirt, einen Bauern, der geduldig auf die kostbare FRUCHT WARTET. Ebenso sollen die Christen geduldig auf die ANKUNFT JESU warten! Um diese Zeilen zu verstehen, müssen wir uns klar machen, dass diese Urchristen um das Jahr 100 nach Christus in der Stimmung der „Naherwartung“ lebten!
Im Matthäus-Evangelium (Mt 11,2-11) hören wir vom Gefängnisaufenthalt (=Kerker) von Johannes dem Täufer. Seine Jünger beauftragt er, Jesus zu fragen, ob er der MESSIAS sei der KOMMEN SOLL! Die Menschen zur Zeit Jesu erwarteten sehnsüchtig einen Messias-Gottes, der sie von allen Drangsalen befreit! Jesus ist der, den der Prophet Jesaja, 700 Jahre vor seiner Geburt an-kündigt/verkündet! Die Großen und Mächtigen haben „den Täufer“ MUNDTOT gemacht! Ebenso wird man es bei Jesus tun, er jedoch wird von den Toten auferstehen!
Foto: Johannes der Täufer im Adventkranz, Stephanskirche Gmünd, 2025, M.S.