(Jes 49,3.5-6) Vom „Gottesknecht“ an dem der HERR-GOTT seine HERRLICHKEIT zeigen will, hören wir heute im Buch des Propheten Jesaja (700 Jahre vor Christi Geburt). Schon im Mutterleib hat Gott ihn geformt, damit er alle zu IHM führen wird. Die Worte Gottes wollen nicht Unterdrückung und Macht verkünden, sondern MIT-LEID und ER-MUTIGUNG! Das Volk soll sich als GOTTES-VOLK verstehen und Gott, den HERRN, immer besser KENNEN-LERNEN durch seinen „KNECHT“!
(1 Kor 1,1-3) In drei Versen hören wir heute, geschrieben von Paulus an die Christen in KORINTH, DER griechischen Hafenstadt der damaligen Zeit. Ein UMSCHLAGPLATZ nicht von Waren aus aller Welt, sondern auch von Weltanschauungen aller Art. Dort nennt Paulus die Christen BERUFENDE HEILIGE! Eine An- aber auch Zu-Sage: Heilsam in dieser Welt zu leben, wissend, dass ein Allheiliger Gott uns bedingungslos liebt! Das schenkt FRIEDEN!
(Joh 1,29-34) Die Worte des Täufers Johannes sind die Liturgie der Heiligen Messe eingegangen: „SEHT DAS LAMM GOTTES!“. Weiters bezeugt Johannes, was er bei der Taufe Jesu im Jordan wahr-genommen hat: DER GEIST (Gottes) kam auf ihn herab! Jesus kommt, so der Täufer, um ALLE SÜNDEN WEGZUNEHMEN! („Sünde“ ist Ab-Sonderung von Gott, seitens des Menschen!) Jesus selbst ist die TÜR zu Gott, er eröffnet einen ZU-GANG!
Foto: Christus, Glasfenster, Pfarrkirche Sallingberg, Waldviertel, M.S.