Apg 10,34a.37-43: In der ersten Lesung an diesem Ostersonntag hören wir den Apostel PETRUS predigen: In einer kraftvollen Sachlichkeit erklärt er, WER Jesus ist, ausgehend vom Alten Testament, hin zu seiner Auferweckung um dritten Tag. Modern würde man sagen, Petrus stellt uns das „Leitmotiv“ Gottes in Jesus, unserem Erlöser vor, erinnert uns alle daran!
Kol 3,1-4: In der zweiten Lesung hören wir von PAULUS, was er den Christen in der griechischen Hafenstadt Kolossä schreibt: Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so strebt nach dem was oben ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt! Seine „Aussageabsicht/Leitmotiv“ ist klar: Unser aller Leben als Christen ist in Gott geborgen – durch Jesus! Man kann uns alles nehmen, nur nicht die Beziehung mit Gott. Wer das verstanden hat, kapiert hat, lebt anders, liebt anders, glaubt tiefer!
Joh 20,1-18: Der „erste Tag der Woche“ ist für uns der Montag, da beginnt die Arbeits- u. Schulwoche. Anders vor 2.000 Jahren: Der Samstag, war der große Feiertag in der Woche, der SABBAT, der große Ruhetag der Juden! Und so kommen die Frauen, unter ihnen, Maria von Magdala, am ersten Tag der neuen Woche, frühmorgens zu Grab Jesu. Sie finden das leere Grab vor, den Stein weggerollt. „Frau warum weinst du?“, ist die Frage des unerkannten Auferstandenen. „Wen suchst du?“ WEN SUCHEN WIR, wen suchst DU? Den Auferstandenen? WO finden wir IHN?
Foto: Auferstandener, Haus Werdenfels bei Regensburg, M.S.