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7. Sonntag der Osterzeit

Apg 1,12-14: Als Jesus (von Gott) in den Himmel aufgenommen worden ist, so erzählt uns die Apostelgeschichte, gingen die Apostel zurück nach Jerusalem, genauer in den Abendmahlsaal. Dort blieben sie, so hören wir, „gebetseinmütig“ im Obergemach zusammen. Auch die Frauen und Maria unterstützten sie beim Beten um die „Kraft von Oben“! Heute würden wir diese Zeit, als „Einkehrtage in Gemeinschaft“ bezeichnen!

1 Petr 4,13-16: Über die Freude an den Leiden Jesu Anteil zu haben, ist für unsere Ohren herausfordernd! Wer leidet schon gern – und hat dabei noch Freude? Verrückte! Wir dürfen nie vergessen, dass die Christen, denen Petrus schreibt, eine kleine Minderheit in der Gesellschaft waren, ihr „Lebens-Stil“ war angefochten! Die Brief-Worte Petri wollen trösten und ermutigen, damals wie heute! Mit Christus ver-bunden zu sein ist alles!

Joh 17,1-11a: Von „Verherrlichung“ spricht Jesus heute zu seinen Jüngern! Genauer hören wir Jesus beten. „Verherrlichung“ ist im Johannes-Evangelium ein herausragendes Wort (Schlüssel-Begriff = Key-Word), es meint: Das sichtbar werden Gottes! Das heißt: Gottes Liebe wird sichtbar! Gottes Treue wird sichtbar! Gottes rettender Wille wird sichtbar! Jesus ist die „Herrlichkeit Gottes“ in menschlicher Gestalt. Kurzum: Der Tod Jesu am Kreuz (und mitgedacht seine Auferstehung) ist DIE ABSOLUTE VERHERRLICHUNG GOTTES!

Foto: Maria und der Auferstandene, Stadtpfarrkirche St. Valentin, M.S.