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12. Sonntag im Jahreskreis A

Jer 20,10-13: Für die WAHRHEIT einzutreten, kann LEBENSGEFÄHRLICH sein! Jeremia fasst seine Erlebnisse zusammen, indem er sagt, GRAUEN RINGSUM! ZEIGT IHN AN! STÜRZT IHN! Es ist das Schicksal aller „Propheten“, sie mundtot zu machen. Man hält ihre Worte nicht aus! Jeremia ist aber auch davon überzeugt, dass Gott ihm BEISTEHEN wird wie ein mutiger Held. Gott prüft die Gerechten, „Nieren und Herz“ (= Zeichen für das tiefste Innere eines Menschen, auch der Moral und des Temperamentes) sieht er an! Was sieht er bei uns? 

Röm 5,12-15: Paulus schreibt den römischen Christen, dass durch ADAM der TOD in die Welt kam – und durch Jesus das ewige LEBEN! Die Sünde trennt die Menschen von Gott. Worin besteht die Sünde? Gott nicht zu vertrauen, zu glauben, alles selbst in der Hand zu haben, Gott nicht zu „brauchen“. Aus Gottes Sicht sind Übertretungen, mit der sich der Mensch selbst Schaden zufügt. Paulus will den Christen sagen: Gott hat Jesus in die Welt gesandt, damit er Gott und Mensch wieder zusammenbringt/vereint! Wollen wir das auch?     

Mt 10,26-33: Jesus will seinen Jüngern die FURCHT VOR DEN MENSCHEN nehmen! Von den Dächern sollen die Jünger seine Frohbotschaft vom nahegekommenen Reich Gottes verkünden. Möge er selbst uns die Kraft geben, dass wir uns zu Gott BEKENNEN können: voll, ganz und ehrlich! Der ‚Schlüssel‘ ist AUTENTHISCH als Christ zu leben!   

Foto: Primizmesse im Radio-Maria-Studio (Kapelle) in Wien, 2022