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14. Sonntag im Jahreskreis A

Sach 9,9-10: Gott, der HERR, ruft im Propheten-Buch Sacharja (=Gott erinnert sich an mich!), sein Volk zum Jubel auf! Nicht über die bei uns beginnenden Sommerferien, sondern, weil er 500 Jahre vor Christus, seinem Volk eine Hoffnung auf Frieden übergeben möchte! Uns ist sicher der Palmsonntag eingefallen. Sacharja kündigt einen demütigen Friedensbringer an, der auf einem ESEL kommen wird! Frieden auf Erden, in allen Ländern, ein Traum? 

Röm 8,9.11-13: „Fleisch“ und „Geist“ sind für den Apostel Paulus ein „Gegensatz-Paar“ mit Wertung: Fleisch ist schlecht, Geist ist gut! Paulus ermahnt die Christen in Rom – und durch sie auch uns – dem Geist Gottes mehr Raum und Aufmerksamkeit in unserem Lebensvollzug zu geben, als dem Fleisch („der Sünde“). Der ‚Geist der Auferstehung‘ Jesu soll in uns „leben“, soll unser „Antreiber“ und Motivator sein, ein Leben aus der Liebe zu führen!

Mt 11,25-30: Das Evangelium lässt sich leicht auf den Punkt bringen: Wer Jesus nachfolgt, soll es nicht als Last oder Plage empfinden, sondern als Auftrag und Aufgabe! Als Jesu Jünger sind wir alle hineingenommen in die Freiheit des Evangeliums! Für den Evangelisten Matthäus ist gerade die Frohe Botschaft, das Evangelium der „Last-Esel“ des Friedensbringers (vgl. 1. Lesung) namens Jesus Christus. Dieses Joch drückt nicht! Es hilft uns! Das Evangelium Jesu hilft uns das Leben zu meistern!

Foto: Osterkerze mit dem Auferstandenen, M.S.