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15. Sonntag im Jahreskreis A

Jes 55,10-11: Gott wählt den Propheten Jesaja (ca. 750 Jahre vor Christus) als Verkünder seiner Worte. Der HERR spricht (bildlich) von Regen und Schnee, welche nicht mehr in den Himmel ‚zurück-kehren‘, sondern die Erde tränkt und Leben ermöglicht, uns ernährt und stärkt! So ist auch mit dem Wort Gottes, es hat eine Wirkung, es hat Kraft – damals, wie heute!

Röm 8,18-23: Paulus, der Völkerapostel, möchte uns heute überzeugen, dass unser Leiden für Jesus, nichts sind im Vergleich zu seiner Herrlichkeit, die wir erleben werden! Für Paulus ist klar, nicht nur der Mensch, sondern die gesamte Schöpfung ist mithineingenommen in die Erlösung, die Jesus uns durch Kreuz & Auferstehung ermöglicht/schenkt! Sein „Geist“, der Geist Gottes, der Heilige Geist, ist Gottes „Erstlingsgabe“! In der Taufe, in der Firmung, haben wir IHN empfangen!

Mt 13,1-23: Um das heutige Evangelium nach der Erzählung des Matthäus, noch besser zu verstehen, dürfen wir die heute erste Lesung mit-bedenken! Ich bin mir sicher, dass Jesus die Worte des Propheten Jesaja als Kind in der Synagoge auswendig gelernt hat. Vom Sämann spricht Jesus und von seiner Mühe, aber auch den unter-schiedlichen Bodenbeschaffenheiten! Wie „aufnahmefähig“ waren und sind wir, wenn unser Herz, unser Innerstes, dieser Boden ist, auf den Jesus das Wort Gottes sät? Was hat es bewirkt!

Foto: Jesus spricht zu den Menschen, Bronzetür der Kirche in Nazareth, 2010, M.S.