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18. Sonntag im Jahreskreis A

Jes 55,1-3: Der Prophet Jesaja fordert im Namen Gottes alles Durstigen auf zum Wasser zu kommen! ALLE dürfen kommen, auch die, die kein Geld haben: Ihnen wird Getreide, Wein und Milch geschenkt! Bibel-Kenner/innen wissen, wenn der Prophet hier vom Durst spricht, meint er den „geistlichen Durst“, den „Durst nach Leben“! Seine Frage ist: Was macht euch satt? (Satt-elberger: Was macht dich satt?) Gott ist es, seine Liebe und Zuwendung nähren und tränken uns auf eine Weise, die uns satt macht und unseren „Lebendurst“ stillt! 

Röm 8,35,37-38: Was kann uns von Gott trennen? – dieser berechtigten Frage geht Paulus heute nach. Es ist davon überzeugt, er hat sich davon in seiner Bekehrung davon überzeugen können, dass uns NICHS von der Liebe Gottes trennen kann, die wir in Jesus Christus erfahren haben! Was für ein Geschenk? Was für eine Zusage?

Mt 14,13-21: Jesus nahm sich immer wieder „Aus-Zeiten“, so berichten uns die Evangelien. Auch Johannes erzählt davon, aber auch darüber, dass ihm die Volksscharen nach-folgten! Er hatte Mitleid mit ihnen! – ein Kernsatz für mich. 5.000 Männer (+ plus Familien!) speist Jesus mit 5 Broten und 2 Fischen. Wenn wir das, was wir haben, in Jesu Hände legen, wird es genug für alle sein! Gebt ihr ihnen zu essen! – dieser Satz Jesu provoziert!

Foto: Feier der Eucharistie, Anita Altmann