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23. Sonntag im Jahreskreis A

Ez 33,7-9: Der Prophet Ezechiel (=“Gott stärkt!“), er lebte ca. 600 Jahre vor Christus, wird in der Exilzeit zum ‚Sprachrohr‘ und ‚Mitarbeiter‘ Gottes. Seine Aufgabe ist es, die Sünder zu warnen, sie auf die Konsequenzen ihrer Absonderung von Gott hinzuweisen! Wenn man diese Bibelstelle positiv betrachtet, sagt Gott uns: Es besteht Hoffnung, du kannst dich verändern, du kannst umkehren. Nicht ohne Grund, wird Gott, als die Zeit erfüllt war, seinen Sohn Jesus als Retter und Erlöser aller Sünde senden! Hören wir auf die Stimme unseres Herzens!

Röm 13,8-10: Dem Apostel Paulus ist klar, das einzige, dass wir einander immer schulden, ist die gegenseitige Liebe! Leichter gesagt als getan. Ja, die Liebe, so Paulus, steht sogar über dem Gesetz, den 10 Geboten. Der Heilige Augustinus formuliert: „Liebe und tu, was zu willst!“ Es geht Gott nie im Gesetzesfrömmigkeit, sondern um die Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe! Gabe und Aufgabe!

Mt 18,15-20: Die Schule hat wieder begonnen! Jesus gibt uns heute eine „Unterrichtsstunde“ wie wir bei „Problemen“ miteinander umgehen sollen! Wenn den Nächster sündigt, weise ihn unter 4 Augen zurecht. Nützt das nichts, nimm einen oder zwei Zeugen mit. Ist auch das vergebens, sage es der Gemeinde! Christen soll(t)en „lösungsorientierte“ Menschen sein, geprägt durch die Liebe Jesu, auf Gott hin ausgerichtet! 

Foto: Osterkerze „Emmaus-Jünger“, Pfaffenwinkel, M.S.