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26. Sonntag im Jahreskreis A

Ez 18,25-28: Welcher Weg ist der richtige? – eine große Frage zu allen Zeiten. Der Prophet Ezechiel, er wirkte 600 Jahre vor Christus, stellt im Auftrag Gottes seinem Volk die Frage, ob ihr eingeschlagener Weg (ohne ihn) der richtige ist! Eine berechtigte Frage von Seiten Gottes, den ja das Volk als den befreienden Gott erlebt hat. Wenn hier von „leben“ und „sterben“ die Rede ist, dann ist damit die lebendige und tote Beziehung zu Gott gemeint! Wie „lebendig“ ist unsere Gottesbeziehung?

Phil 2,1-11: Die Worte des Apostel Paulus gehen durch Mark und Bein: In Demut schätze der eine den anderen höher als sich selbst! Mit der „Demut“ meint die Bibel immer den Mut zu dienen, den Mut zum Dienst an den Mitmenschen. Diesen Mut werden wir nur schaffen, wenn wir in einer liebenden Beziehung zu Gott stehen, ER schenkt uns die Kraft, unseren Egoismus zu überwinden und das Gemeinwohl zu bevorzugen! Über die Christen wurde im Altertum gesagt: Seht wie sie einander lieben! Kann man das auch über uns sagen?

Mt 21,28-32: Mit dem Gleichnis von den 2 Söhnen, entlarvt Jesus seine Kritiker! Der eine folgt den Vater nicht sofort, geht aber dann. Und der andere sagt, dass er zur Arbeit in den Weinberg gehe und geht nicht! Was Jesus sagen will ist klar: Stimmt dein reden und tun zusammen? Es liegt an uns umzukehren, uns Gott wieder (neu) zuzuwenden!

Foto: Tabernakel, Radio-Maria-Österreich, 2022