Offb 7,2-4.9-14: Wir hören Johannes „reden“, wie er über seine Vision des Himmels erzählt! In einer bildreichen Sprache erzählt er von der Vollendung der Schöpfung und des Menschen durch Gott. Der Allmächtige sitzt auf dem Thron und es wird Gericht gehalten, oder tiefer gedacht, er besiegelt seine Liebe zu seinen Geschöpfen. Mit dem „Lamm“ ist in biblischer Bildsprache Jesus gemeint, von dem Johannes der Täufer sagt: Seht, das Lamm Gottes! Durch die Taufe tragen auch wir das Siegel Gottes, sind wir sein Liebes-Eigentum!
1 Joh 3,1-13: Die Liebe Gottes erkennen wir daran, so ist Johannes überzeugt, in unserem Kind sein ihm gegenüber! Treiben wir es auf die Spitze, wenn wir schon zu Lebzeiten auf Erden „Gottes Kinder“ sind, was erwartet uns dann er ist im Himmel! Diese Hoffnung, so Johannes, heiligt uns, verbindet und noch mehr mit Gott. Kinder Gottes tragen die „Ähnlichkeit“ Gottes ins sich. Sagen wir doch über Kinder: „Der ganze Vater, die ganze Mutter!“
Mt 5,1-12a: Die Seligpreisungen spricht Jesus am Beginn seiner berühmten Bergpredigt. So wie Mose „am Berg“ die 10 Gebote erhalten hat, so proklamiert Jesus seine Verheißungen! Achtung: Er fordert keine Leistungen, sondern spricht von einer inneren Haltung. Die Seligpreisungen sind wie einzelne „Wege“ zu Gott! Haben Sie ihren schon gefunden? Heil-ig zu leben heißt, Jesus ernst zu nehmen!
Foto: Tod des Heiligen Benedikt, Stift Seitenstetten