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Allerseelen 2026

Ijob 19,1-23-27a: Viele Grabinschriften auf unseren Friedhöfen sind in Stein gemeißelt: Vor- und Familienname, Geburt- & Sterbedatum, ein „Spruch“. Ijob/Hiob, dem Menschen, dem alles, aber wirklich alles genommen wurde, stellt fest: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt! Ich werde ihn mit eigenen Augen sehen! – Dieses Bekenntnis löst auch heute bei uns Hörern etwas aus, nach-zu-denken, wie es um unseren Glauben steht, wenn „Hiobsbotschaften“ unser Leben herausfordern? Für Ijob ist klar: Durch Gott gibt es Hoffnung! (Durch Christus, den Auferstandenen!)

Röm 14,7-9.10c-12: Paulus erinnert uns an unsere „Schicksalsgemeinschaft“ mit Jesus, dem Auferstandenen: Leben wir, so leben wir dem HERRN, sterben wir, so sterben wir dem HERR. Wir gehören dem HERRN! Ich habe keine Angst vor dem „Richterstuhl“ von dem Paulus schreibt, ich glaube an die ein- & aufrichtende Liebe des HERRN! Kein Menschenleben ist perfekt, aber Gott ist uns allen gegenüber mit Sicherheit ein barmherziger Vater!

Joh 5,24-29: Jesus provoziert die religiösen Eliten seiner Zeit mit dem Satz: Wer an MICH glaubt, auf mein Wort hört, hat das ewige Leben! Glaube, Gericht und Leben sind ‚Schlüsselworte‘ im Johannesevangelium. Jesus möchte uns die Angst vor dem menschlichen Tod nehmen – unsere „Urangst“ überhaupt! Beten wir um diesen Glauben!

Foto: Lichtspiele in der Stadtpfarrkirche Zwettl