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28. Sonntag im Jahreskreis: „Aussatzdank“

Im zweiten Buch der Könige (2 Kön 5,14-17) hören wir von einem Aussätzigen namens Naaman, er wusch sich 7x im Jordan, so wie es ihm der Gottesmann und Prophet Elischa (=Gott ist mein Retter /mein Heil) befohlen hatte. Er wurde gesund und „bedankte“ sich bei Elischas Gott JAHWE für seine Heilung! Wichtig ist nicht zu überhören, Naaman schreibt seine Heilung Gott zu, nicht etwa einem Zauberer oder Wundermannes!

Im zweiten Brief an Timotheus (2 Tim 2,8-13) schreibt Paulus an einen seiner wichtigsten Mitarbeiter in der Verkündigung des Evangeliums, dass er immer an die Auferstehung Jesu denken soll! Paulus schreibt über sein Leiden, sein gefesselt sein im Gefängnis, er es nur aushalten kann, in der Beziehung zu Jesus, dem Auferstandenen! Heute hat die Kirche sehr an Glaubwürdigkeit verloren – durch Menschen, durch uns! Der einzige, wahre „Anker“ ist die Auferstehung Jesu, ist der Auferstandene selbst!

Das Lukasevangelium (Lk 17,11-19) erzählt uns von 10 vom Aussatz geheilten Menschen! Nur einer bedankt sich bei Jesus/Gott! Ein Zehntel – nicht viel. Undankbare Leute!? Was Jesus dem einen Dankbaren zusagt ist überwältigend: Du bist kein Ausgesetzter mehr, sondern ein von Gott Angenommener! Diese Zusage ist das eigentliche Wunder! Ein Samariter hörte das von einem Juden! Leben wir als dankbare Menschen! Jeden Tag neu!

Foto: Engel, Stift Melk, M.S.